Golfschläger_Ball_Handschuh

Materialkunde

Die wichtigsten Teile einer Ausrüstung

Zur Ausrüstung zählt man Bag, Trolley, Bälle, Tees, Golfschuhe, entsprechende Kleidung und natürlich die Schläger.

Im Bag werden alle Utensilien, die man zum Golfspielen braucht, verstaut. Man unterscheidet Trage- und Trolleybags. Moderne Tragebags sind mit Rucksackgurten ausgestattet, die ein leichteres Tragen ermöglichen. Trolleybags werden, wie der Name schon sagt, auf das Trolley geschnallt und bieten einen wesentlich größeren Komfort! Die Trolleys (kleiner Wagen) unterscheiden sich voneinander in Größe, Stabilität und Zusammenlegmodus.

Golfschläger

Max. 14 Schläger sind erlaubt! Bestehend aus Hölzer, Eisen und Putter.

Golfschuhe

Golfschuhe haben ein spezielles Profil und Spikesystem, welches dem Spieler einen festen Halt geben.

Tees und Pitchgabel

Tees werden beim Abschlag benutzt, um den ersten Schlag zu erleichtern. Pitchgabeln werden zum Ausbessern der Einschlaglöcher auf dem Grün verwendet.

Handschuh

Der Golfhandschuh ermöglicht einen besseren Halt, sodass der Schläger nicht so leicht rutscht oder sich verdreht. Rechtshänder tragen den Handschuh auf der linken Hand.

Golftasche

Man unterscheidet zwei verschiedene Golfbags Trolley- und Tragebag. Trolleybag wird auf ein Trolley geschnallt, ist meist größer und schwerer als das Tragebag. Tragebag wird wie ein Rucksack auf dem Rücken getragen und hat Standfüße zum Abstellen.

Bälle

Bälle werden nach ihrer Bauart unterschieden. 2-piece-Bälle sind für 80-90% der Golfer gut geeignet, da sie etwas weiter und gerader fliegen und preisgünstiger sind. 3- und 4-piece-Bälle sind für den fortgeschrittenen Spieler, da der Ball mehr Spin bekommt und dem Spieler mehr Ballgefühl verleiht.

Golf Trolley

Die Golftasche wird auf dem Trolley befestigt. Man kann das Trolley Ziehen oder schieben. Bequeme Variante: Elektrisch betriebene Trollies

Die Schläger

Ein Schläger ist wie folgt aufgebaut:

Griff: Dort, wo der Schläger gegriffen wird.
Schlägerkopf: Das Stück, mit dem der Ball getroffen wird.
Schaft: Verbindungsstück zwischen Griff und Schlägerkopf. Man unterscheidet zwischen 2 Schaftmaterialien: Stahl und Graphit. Der Stahlschaft wird hauptsächlich von Profis aber auch dynamischen Spieler gespielt. Er ist steifer und schwerer als ein Graphitschaft. Er zeichnet sich durch seine Genauigkeit aus. Der Graphitschaft ist vom Gewicht her leichter und bietet eine bessere Dämpfung beim Schlag. Die Empfindung, ob sich ein Schaft weich oder härter anfühlt, hängt neben dem Material auch sehr stark mit der Schafthärte zusammen.

Man unterscheidet grob 4 verschiedene Schaftstärken, auch Flex genannt.

Man unterscheidet 4 verschiedene Schlägerarten:

In einem Standardsatz sind bei Herren 8-9 und bei Damen 7 Eisen enthalten. Die Schläger sind alle mit einer Nummer zur Unterscheidung gekennzeichnet. Neben den Eisen 3-9 gibt es noch das PW (Pitching Wegde) und das SW (Sand Wedge).

Jeder Schläger hat seine eigene Eigenschaft und Aufgabe, so ist ein Schläger mit einer niederen Nummer länger und hat am Schlägerblatt weniger Loft (Winkel, wird in Grad gemessen) als die nächst höhere Schlägernummer (3er Eisen ist länger und hat weniger Loft als das 4er Eisen, das 4er Eisen wiederum ist länger und hat weniger Loft als das 5er Eisen... usw.), was zur Folge hat, dass beim Schlag mit einem Eisen mit einer niedrigeren Nummer der Ball flacher starten, aber weiter fliegen wird. Je höher die Nummer des Schlägers, desto höher und kürzer der Schlag!

Das Holz

Die Schlägerköpfe waren früher ausschließlich aus Holz gebaut, aus dieser Zeit rührt auch dieser Name. Heute bestehen sie, wie auch die Eisen aus verschiedensten Metallen und Legierungen. Die Hölzer unterscheiden sich von den Eisen in ihrer Länge, der Kopfgröße und der Kopfform. Üblicherweise stecken in einem Bag einzelne Hölzer der ungeraden Nummern 1, 3, 5, 7 und 9. Die geraden Nummern gibt es zwar, sind aber eher seltener zu finden. Die Zahl weist, ähnlich wie beim Eisen, auf den Loft (Neigungswinkel) des Holzes hin. Das Holz Nummer 1 nennt man auch „Driver“. Es ist der Schläger, mit dem man am weitesten vom Tee abschlagen kann.

Der Putter

Er ist der kürzeste Schläger im Bag. Man benutzt ihn, wenn man auf dem Grün liegt. Da beim Putten eine Pendelbewegung und kein voller Schwung gemacht wird, hat der Putter meist einen Stahlschaft. Der Putt sollte ja möglichst genau ausgeführt werden. Daher würde jede Flexibilität im Schaft nur zum Gegenteil führen. Auch beim Putter gibt es viele verschiedene Arten, wobei man in der Länge 33“, 34“ oder 35“ Zoll wählen kann. Einige Putter weisen ein „Insert“ (Einlage) im Schlägerkopf auf, welches entweder aus weicheren Gummi- oder härteren Metalleinlagen besteht. Wichtig bei der Putterwahl ist Ihr persönliches Empfinden. Der Putter sollte einer Ihrer ganz speziellen Freunde werden.

Schlägerkopf

Man unterscheidet zwischen Oversize, Midsize und kleineren Schlägerköpfen. Oversize ist aufgrund des größeren Schlägerkopfes fehlerverzeihender und somit für Anfänger leichter zu spielen. Die Gewichtsverteilung im Schlägerkopf ist für die Flughöhe und die Fehlerverzeihbarkeit verantwortlich. Anfänger sollten sich beim Kauf ihres ersten Schlägersatzes beraten lassen.

Schäfte

Man unterscheidet zwischen Graphit- und Stahlschäften. Graphit ist leichter und somit einfacher zu schwingen. Es dämpft im Treffmoment und ist für die meisten Anfänger die bessere Wahl. Stahl ist etwas schwerer und härter als Graphit. Bessere Spieler benutzen Stahlschäfte für mehr Stabilität und Feedback. Bei Graphit- und Stahlschäften gibt es mehrere Flex Möglichkeiten, z.b. Ladies, Light, Regular, Firm (Stiff), Strong.

Griffe

Die richtige Griffstärke ist für einen guten Golfgriff und Schwung ein wesentlicher Bestandteil. Es gibt verschiedene Griffstärken: Jumbo, Mid-Size, Standard und Ladies, wobei man alle Griffe noch zusätzlich mit sogenannten Tapes unterlegen kann, bis die gewünschte Griffstärke (Dicke) erreicht ist.

Loft und Schaftlänge

Der Winkel zwischen Schlagfläche und Schaft heißt Loft. Dieser beeinflusst die Flugbahn des Balles. Je nach Lage des Balles zum Ziel (lange bis kurze Entfernung) muss ein Schläger mit dementsprechendem Neigungswinkel und Schaftlänge gewählt werden. Je länger der Schläger, desto flacher sein Anstellwinkel. Die verschiedenen Schlägertypen werden heute mit Nummern ausgewiesen. Die niedrigen Nummern (1-5) werden für die weiten, die höheren (6-9) für die kürzeren Schläge verwendet. Für kurze Annäherungs-schläge gibt es Pitching (PW), Sand (SW) und Lob (LW) wedges. Das Sandwedge wird auch für die Bunkerschläge verwendet.Der Putter, ein Schläger mit nahezu senkrechter Schlagfläche.

Wieso so viele Schläger?

Ziel im Golf ist es, einen konstanten Schwung zu bekommen; nachdem bei jedem Schlag unterschiedliche Distanzen zurückzulegen sind, brauchen Sie verschiedene Schläger, die Sie dabei unterstützen. Man kann aus 100 Metern Entfernung zum Ziel nicht den selben Schläger benutzen wie aus 170 Metern! Jeder der erwähnten Schläger deckt eine gewisse Metertoleranz ab. Somit können Sie entscheiden, welchen Schläger Sie brauchen, um 100 m oder 150 m zu schlagen. Beispiel: Sie liegen 130 m vom Loch entfernt, wissen aber, dass Sie z.B. mit dem 6er Eisen im Bestfall 140 m schlagen können, aber mit dem 7er Eisen nur 130 m schaffen, somit werden Sie zum 7er Eisen greifen. Deshalb die Vielzahl der Schläger.

Was brauche ich am Platz noch?

Neben der korrekten Kleidung und der oben erwähnten Ausrüstung benötigen Sie auch festes Schuhwerk - Golfschuhe mit Softspikes - für einen besseren Halt. Des weitern: Holztees (Plastiktees belasten die Umwelt), eine Pitchgabel, um die Einschlaglöcher vom Ball am Grün ausbessern zu können (Etikette!) und einen Marker oder eine Münze, um Ihren Ball auf dem Grün markieren zu können. Denken Sie auch an einen Schirm und eine Regenjacke - der Regen kommt oft unerwartet.

Das ideale Geschenk für alle Golfer!

Bestellen Sie Wertgutscheine der Murhof Gruppe und verschenken Sie
unbegrenztes Golfvergnügen!

Wertgutscheine Jetzt bestellen